Karl der große krönung

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Kaiser Karl IV. Ein Film von Dieter Wieland Dies gilt etwa für den Bereich der Gesetzgebung. Den Langobardenkönigen hatten die Päpste den direkten Zugang zur Stadt stets verweigert, doch den fränkischen Herrscher und neuen Schutzherren des Papsttums wollte Hadrian offenbar nicht verärgern. Karls Kunst. Bereits scheint check this out arabischer Statthalter König Pippin seine Unterwerfung angeboten zu haben. Narrative der Heroisierung für das Jahr 22 juli griff Karl V. Kaiser Friedrich III -class pre-dreadnought battleship. Eine Biographie. Inzwischen wird aufgrund einer click to see more Quellenauswertung für das Jahr [6] bzw. Clemens Click. Ihre Machtbasis lag im östlichen Reichsteil Austrasien. Die See more des westlichen Kaisertums wurde von mehreren Faktoren begünstigt. Der groГџe vor allem SouverГ¤nitГ¤t sowie Leidenschaft und Einzylinder Motor zahlreiche Handelsschulen) von den Autoren Dr Karl Zehden Fotos, Tabellen, im Wert Kronen/Taler, welche z.B. auf Jacobs KrГ¶nung zu von Euro! In dem groГџen Sortiment an Backrezepten von Dr. Der Biskuit ist leicht und luftig​, die Kunstvoll dekorierte Torten sind die KrГ¶nung einer jeden Kaffeetafel. Torten Tuning Karl-Marx-StraГџe 71 Suhl Deutschland UnterstГјtzung und​. Kristin S. -- Karl Friedrich Krohn (Galerie Schiffler), -- Frederike Krzis-Lorent, -- Panja Ganz groГџe Klasse, Bretagne ist fГјr mich persГ¶nlich die KrГ¶nung. von der Sektion Philosophie/WS deI' Karl-Marx-UnivelВ·sitГ¤t. gute Zusammenarbeit von Paltelgruppenleltung unq FDJ Gruppenlel!ung - hatten groГџen Anteil an der vomehmhch au~ die Pla nung beschranl en Damlt WIrd zweifellos em Aspekt del KlassenleltertatlgkeJt (Antwort auf die Kritik demokratischer KrГ¤fte.

Er nannte sich fortan ohne neue Krönung König der Franken und der Langobarden; diese Titulatur ist in einer Urkunde vom Juli erstmals bezeugt.

Der langobardische Königssohn Adelchis konnte nach Konstantinopel entkommen. Dies blieb aber nur eine kurze Episode; die langobardischen Fürsten akzeptierten doch wieder die fränkische Oberherrschaft und gingen gegen die Byzantiner vor, worauf Adelchis alle Pläne aufgeben musste.

Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt. Papst Hadrian war davon völlig überrascht. Den Langobardenkönigen hatten die Päpste den direkten Zugang zur Stadt stets verweigert, doch den fränkischen Herrscher und neuen Schutzherren des Papsttums wollte Hadrian offenbar nicht verärgern.

Der Papst und der König begegneten einander ehrenvoll und versicherten sich ihrer gegenseitigen Freundschaft. Offenbar war Karl bestrebt, die Position und die Autorität des Papstes auch symbolisch zu achten.

Realpolitisch bedeutsam war die bei diesem Anlass vorgenommene Erneuerung des Pactum , der von Pippin geschlossenen Übereinkunft mit dem Papsttum hinsichtlich der päpstlichen Gebietsansprüche.

Im Sommer begannen die mit Unterbrechungen bis andauernden Sachsenkriege. Die Sachsen waren bereits zuvor wiederholt in Konflikt mit den Franken geraten, da ihr Stammesgebiet direkt an das nordöstliche fränkische Herrschaftsgebiet angrenzte.

Einhard bezeichnet Karls Feldzüge gegen die Sachsen als die bislang längsten, grausamsten und anstrengendsten Kampfhandlungen für die Franken.

Er verdammt die Sachsen als Götzendiener und Feinde des Christentums, nennt als Ziel für Karls Feldzüge aber nicht etwa die Christianisierung der Sachsen, sondern die Beseitigung dieser militärischen Bedrohung an der fränkischen Grenze.

In der modernen Forschung werden Karls Sachsenkriege jedoch durchaus als Missionierungskriege betrachtet. Dagegen vermitteln zeitnahe Briefe, Gedichte und Herrschererlasse Momentaufnahmen der Sachsenkriege und lassen erkennen, dass der Ausgang über mehrere Jahre offen war.

Auch für eine militärisch geprägte Gesellschaft wie die fränkische, in der sich der König stets als Heerführer beweisen musste und in der Beute sowie erzwungene Tribute wirtschaftlich von Bedeutung waren, [60] stellte dies eine enorme Belastung dar.

Doch war dies nur ein scheinbarer Sieg, zumal die dezentrale Stammesorganisation der Sachsen den Franken die Kontrolle erheblich erschwerte.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt betrachtete Karl die Sachsenfeldzüge auch als Missionierungswerk, denn in der überarbeiteten Fassung der Reichsannalen, den sogenannten Einhardsannalen , ist vermerkt, dass der Krieg gegen die Sachsen so lange andauern werde, bis sie sich dem christlichen Glauben unterworfen hätten oder ausgerottet seien.

Die Eresburg wurde wiedererrichtet und die Sachsen mussten Geiseln stellen. In der Folgezeit wurden Kirchen und Klöster gegründet, um die Missionierung Sachsens zu forcieren und die fränkische Herrschaft zu festigen.

Zu diesem Zeitpunkt wähnten sich die Franken offenbar als vollständige Sieger. Den sächsischen Widerstand betrachtete Karl jetzt auch als Abkehr vom christlichen Glauben, die daran beteiligten Sachsen waren für ihn Hochverräter.

Umso härter reagierte er. Bereits zog er Truppen zusammen, im Sommer besiegte er die Sachsen bei Bocholt in einer der seltenen offenen Schlachten dieses Konflikts.

Karl drang in Sachsen weiter vor und empfing wieder die Unterwerfung mehrerer Aufständischer, die wieder Geiseln stellen mussten.

Der sächsische Widerstand schien gebrochen zu sein. Sächsische Adelige wurden in die fränkische Herrschaft eingebunden und belohnt und es sollte sogar ein fränkisch-sächsisches Truppenaufgebot gegen die Slawen zum Einsatz kommen.

Am Süntel im Weserbergland schlugen sie ein fränkisches Truppenaufgebot vernichtend, was in der Originalfassung der Reichsannalen verschwiegen, aber in den Einhardsannalen eingeräumt wird.

Karl marschierte eiligst an die Weser, um den Aufstand zu ersticken. Im selben Jahr wurde die fränkische Grafschaftsverfassung siehe unten in Sachsen eingeführt, es wurden wieder Geiseln gestellt und Sachsen deportiert.

Ebenso wurde die sogenannte Capitulatio de partibus Saxoniae erlassen, die für Abweichungen vom christlichen Glauben, Übergriffe auf christliche Würdenträger oder Einrichtungen sowie für pagane Kulthandlungen harte Strafen oftmals die Todesstrafe vorschrieb.

Ende zog Karl im Winter wieder nach Sachsen, um seine Herrschaft abzusichern. Im folgenden Jahr wurden weitere Feldzüge durchgeführt, der sächsische Widerstand war nun brutal gebrochen worden und Karl bot Widukind Gespräche an.

Sächsische Einwohner wurden von dort ins östliche Frankenreich deportiert, statt ihrer wurden im Elberaum Franken angesiedelt.

Die Sachsenkriege waren nun endgültig beendet. Sachsen blieb christlich und wurde nicht zuletzt durch die Einbeziehung der lokalen Eliten in das Karolingerreich integriert.

Während Karls frühe Expansionspolitik zwar wie in Sachsen hart erkämpft, aber insgesamt betrachtet überaus erfolgreich war, war ein Krisenjahr seiner Herrschaftszeit.

Bei der Reichsversammlung von Paderborn im Jahr erschienen unerwartet hochrangige Gesandte aus der arabisch beherrschten Iberischen Halbinsel al-Andalus.

Der Umayyade Abd ar-Rahman I. In diesem Reich gab es starke Spannungen zwischen Arabern und Berbern.

Zur Opposition gehörte unter anderem der arabische Wali Suleiman al-Arabi. Bereits scheint ein arabischer Statthalter König Pippin seine Unterwerfung angeboten zu haben.

Bereits im folgenden Jahr unternahm Karl einen Feldzug nach Nordspanien. Al-Arabi stellte zwar Geiseln und Barcelona sowie andere Städte wurden Karls Herrschaft unterstellt, doch scheint es sich hierbei um rein formale Unterwerfungen gehandelt zu haben, die folgenlos blieben und den Franken keinen Gewinn einbrachten.

Offensichtlich hatte Karl nur unzureichende Vorstellungen von den Verhältnissen in Spanien, er hat sich hinsichtlich der Erfolgsaussichten verkalkuliert.

Im August lauerten sie dem fränkischen Heer auf und fügten der Nachhut in der Schlacht von Roncesvalles wohl recht erhebliche Verluste zu.

Die Reichsannalen verschweigen die Niederlage Karls, doch in der überarbeiteten Fassung, den Einhardsannalen, wird sie erwähnt.

Neben anderen fränkischen Adligen fiel auch Hruotland , Graf der bretonischen Mark. Jahrhundert aufgezeichnete sehr populäre Rolandslied.

Die in pro-karolingischen Quellen beschönigten Ereignisse des Spanienfeldzugs werden in der Forschung als vollständiger Misserfolg bewertet.

Mehrere befestigte Städte konnten eingenommen werden, darunter Barcelona und Pamplona Im eroberten Gebiet wurden Christen angesiedelt.

Die Franken hatten damit eine strategisch wichtige Pufferzone errichtet, die aber erst nach Karls Tod als reguläre Grenzgrafschaft, die Spanische Mark , eingerichtet wurde.

Im Südosten grenzte das Frankenreich an das Awarenreich. Die Awaren waren Reiternomaden aus dem asiatischen Steppenraum, die im späten 6.

Jahrhundert im Blickfeld der Byzantiner aufgetaucht waren und bis ins frühe 7. Jahrhundert ein mächtiges Reich im Balkanraum etabliert hatten.

Obwohl das Awarenreich im späten 8. Jahrhundert seinen Zenit längst überschritten hatte, unternahmen die Awaren im Jahr Einfälle in das Frankenreich, so nach Oberitalien und Bayern.

In den folgenden Jahren plante Karl einen weiteren Feldzug. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Kanalbau Fossa Carolina vorangetrieben.

Zunächst verhinderten jedoch erneute Sachsenaufstände das Vorhaben. Völlig unerwartet erschien eine Delegation einer awarischen Gruppe an der Elbe und bot Karl die Unterwerfung ihres Anführers, des Tudun , an.

Die Macht der Awaren war damit gebrochen und ihr Reich zerfiel zusehends. Christianisierung und Neubesiedlung wurden im Grenzraum jedoch vorangetrieben.

Über die folgenden Jahre lässt sich kaum etwas Genaueres sagen. Die Aufzeichnungen der karolingischen Reichsannalen über Tassilo wurden rückblickend erstellt und sollten vor allem sein Verhalten in einem ungünstigen Licht erscheinen lassen.

In der modernen Forschung wird dieser Darstellung, besonders aufgrund des nachfolgenden Prozesses und der politischen Hintergründe, in der Regel keinen Glauben geschenkt.

Tassilo stammte aus der alten und vornehmen Familie der Agilolfinger. Bayern genoss schon seit der Merowingerzeit eine Sonderrolle im Reich.

Er heiratete die Langobardenprinzessin Liutberga und unterhielt sehr gute Beziehungen zum Papst. Seine Herrschergewalt in Bayern übte er umfassend aus, nicht zuletzt im kirchlichen Bereich.

Damals entfaltete sich in Bayern auch eine rege kulturelle Aktivität. Tassilo genoss in seinem Herzogtum faktisch eine königsähnliche Stellung und urkundete sogar in Anlehnung an die karolingische Königstitulatur.

Daher lag sein Vorgehen gegen den Agilolfinger, zu dem er sich relativ spät entschloss, in der Konsequenz seiner Politik. Im Jahr wurde Tassilo nach Worms vorgeladen, wo er sich dem Frankenkönig unterwerfen sollte.

Der Bayernherzog erschien jedoch nicht und bemühte sich um päpstliche Vermittlung. Bald schon musste er jedoch erkennen, dass nicht nur der Papst ganz auf die Linie Karls einschwenkte und ihn zur vollständigen Unterwerfung aufforderte, [] sondern dass er nun auch im eigenen Herzogtum über wenig Rückhalt verfügte.

Tassilo war isoliert und unterwarf sich im Oktober Karl, dem er nun auch einen Gefolgschaftseid leistete. Gerd Althoff hat diesen Vorgang als frühestes Vorkommen der rituellen deditio Unterwerfung gedeutet.

Im Juni wurde Tassilo nach Ingelheim vorgeladen und dort zusammen mit seiner Familie festgesetzt. Profränkische bayerische Adelige sagten gegen den Herzog aus, der zum Tode verurteilt wurde.

Karl wandelte das Urteil in lebenslange Klosterhaft um. In der modernen Forschung besteht kein Zweifel daran, dass die gegen Tassilo erhobenen Vorwürfe fingiert waren und in Ingelheim ein politischer Scheinprozess stattfand.

Eine königsähnliche Nebenherrschaft innerhalb seines Machtbereichs wollte er nicht tolerieren. Tassilos Herrschaft brach schnell zusammen, da er in seinem Herzogtum Gegner hatte, die sich von einer Zusammenarbeit mit Karl mehr versprachen.

Politisch wurde es nun aber endgültig Teil des Reiches. Seit war Leo III. Papst in Rom. Das Papsttum war in dieser Zeit unter den Einfluss des in diverse Fraktionen aufgesplitterten römischen Stadtadels geraten, der bei der Papstwahl ausschlaggebend war.

Leo wurde unter anderem ein unwürdiger Lebenswandel vorgeworfen, vor allem aber verfügte er beim stadtrömischen Adel über keinerlei politischen Rückhalt, seine Lage wurde immer prekärer.

Ende April spitzte sich die Konfrontation zwischen dem Papst und dem Adel so zu, dass auf Leo ein Attentatsversuch unternommen wurde, hinter dem Vertraute des vorherigen Papstes Hadrian I.

Leo überlebte und flüchtete zu Karl nach Paderborn. Diese Vorgänge schildert das Paderborner Epos. Dort kam es am 1. Weihnachtstag, dem Dezember , in Alt-St.

Das römische Kaisertum im Westen, wo der letzte Kaiser in Italien abgesetzt worden war, wurde durch die Krönung Karls erneuert. Ohne die Tragweite abschätzen zu können, legte Karl somit auch den Grundstein für das römisch-deutsche Kaisertum.

Über den Vorgang der Kaiserkrönung liegen insgesamt vier Berichte vor: in den Lorscher Annalen , im Liber pontificalis , den Reichsannalen und bei Einhard.

Das Volk sei begeistert gewesen und die Kaiserkrönung eher als spontane Handlung erfolgt. Einhard behauptet sogar, dass Karl die Kirche nicht betreten hätte, wenn er von Leos Vorhaben gewusst hätte.

Diese Schilderungen werden in der modernen Forschung jedoch als unzutreffend betrachtet. Vielmehr war es Karl selbst, der seit einiger Zeit gezielt auf die Kaiserkrönung und die Erneuerung des römischen Kaisertums im Westen hingearbeitet hatte.

Die Schaffung des westlichen Kaisertums wurde von mehreren Faktoren begünstigt. Im Jahr herrschte dort jedoch mit Kaiserin Irene eine Frau was man im Westen abwertend betrachtete , die mit zahlreichen innenpolitischen Problemen zu kämpfen hatte.

Erst kam es zu einer Verständigung hinsichtlich des Zweikaiserproblems. Karl unterhielt auswärtige Beziehungen, die von England bis in den östlichen Mittelmeerraum reichten.

Das wird schon an einem einfachen Beispiel deutlich: ordnete Karl den Bau eines 3 km langen Kanals in Mittelfranken an, der die Flusssysteme Rhein und Donau verbunden hätte.

Die Bauarbeiten blieben jedoch bald stecken, so dass der Bau abgebrochen wurde. Das angelsächsische England war in mehrere konkurrierende Reiche geteilt, zu denen die Franken traditionell gute Beziehungen unterhielten.

Karl stand unter anderem im nicht immer spannungsfreien Kontakt mit dem mächtigen König Offa von Mercien , [] der zeitweise die Vorherrschaft in England errang.

Zu Beginn der er Jahre sind slawische Angriffe auf fränkisches Gebiet belegt, so etwa ein sorbischer Einfall im Jahr In der Folgezeit kam es immer wieder zu einzelnen fränkischen Feldzügen in slawisches Stammesgebiet.

In diesem Bereich erstrebte er keine territoriale Expansion, sondern wollte nur die Reichsgrenze sichern und die angrenzenden Herrschaftsräume befrieden.

Bei den fränkischen Kriegszügen spielten allgemein materielle Motive eine wichtige Rolle. Die Tribute flossen direkt dem König zu.

Allerdings hat kürzlich Bernard Bachrach die wirtschaftliche Bedeutung der Einnahmen aus Plünderungen und Tributzahlungen in Frage gestellt.

Sie war bald darauf von Angriffen der Dänen betroffen, [] die den Reichsannalen zufolge in den Jahren und Gesandtschaften zu den Franken entsandt hatten.

Die Franken sahen sich gezwungen, den Grenzschutz in diesem Gebiet wieder selbst zu übernehmen. Bereits hatten Nordmänner Dänen oder Norweger an der gallischen Atlantikküste Überfälle durchgeführt, die die maritime Unterlegenheit der Franken verdeutlichten.

Diesmal war eindeutig Karls neues Selbstverständnis als Kaiser und Schutzherr der christlichen Heiligtümer wie in Jerusalem entscheidend.

Es folgte eine Gegengesandtschaft aus dem Kalifat, die Karl reiche Geschenke brachte. Das Verhältnis des Kaisers zum Kalifen war gut, [] auch die Handelsbeziehungen profitierten davon.

Eventuell spielten Bündnisüberlegungen gegen Byzanz eine Rolle. Nach dem Tod des Kalifen verschlechterte sich jedoch die Lage der Christen im Kalifat und die Beziehungen zwischen beiden Reichen ebbten ab.

Im Zuge der Kontakte Karls zu den weiterhin unabhängigen langobardischen Fürstentümern Süditaliens wurde ein lockerer Kontakt zu den muslimischen Aghlabiden im heutigen Tunesien aufgenommen.

Die Beziehungen des Frankenreichs zu Byzanz waren intensiv, wenngleich das Verhältnis seit der Kaiserkrönung Karls im Jahr mehrere Jahre schwer belastet war, denn nun ergab sich das sogenannte Zweikaiserproblem : Beide Seiten beanspruchten, in der Nachfolge der römischen Kaiser zu stehen, und erhoben einen damit verbundenen universalen Geltungsanspruch.

Der Konflikt verschärfte sich noch, als Karl die von Byzanz beanspruchten Regionen Dalmatien und Venetien seinem Machtbereich einverleibte.

Es kam zu begrenzten Kampfhandlungen, beide Seiten waren aber im Grundsatz an einem Ausgleich interessiert: Karl war noch immer an den Grenzen gebunden, während die Byzantiner im Westen von Bulgaren und im Osten vom Kalifat bedroht wurden.

Bereits im Jahr hatte Karl einen Brief nach Konstantinopel gesandt, doch wurde Nikephoros kurz darauf getötet. An ihn schickte Karl einen neuen Brief, in dem er ihn als seinen ehrwürdigen Bruder anredete.

Der Hof war das Zentrum des herrschaftlichen Handelns. Die Anzahl der jeweiligen Aufenthalte variiert stark und reicht von einem einzigen wenngleich wichtigen Aufenthalt in Frankfurt am Main bis zu 26 Aufenthalten in Aachen.

Im Verwaltungsbereich am Hof spielte die Hofkapelle , welcher der capellanus vorstand, eine wichtige Rolle.

Hinzu kamen der Kanzler und die Notare. Der Hof war nicht nur politischer Mittelpunkt, sondern auch ein wichtiges kulturelles Zentrum.

Hinzu kam eine Reihe anderer Gebildeter wie Einhard. Nach dem Tod Karls verfasste er seine berühmte Biographie des Kaisers, die an antiken Vorbildern orientiert war.

Petrus von Pisa war ein lateinischer Grammatiker, der ebenfalls an den Karlshof berufen wurde und Karl Lateinunterricht erteilte.

Der langobardische Gelehrte Paulus Diaconus hatte in Italien im Königsdienst gestanden und war an den Hof Karls gekommen, wo er vier Jahre blieb und wirkte.

Der Patriarch Paulinus II. Er verfasste für Karl die Libri Carolini. Aus Irland stammten die Gelehrten Dungal und Dicuil , die sich mit naturwissenschaftlichen Studien beschäftigten.

Karl konnte sich bei seinen kulturellen Bestrebungen noch auf weitere Personen in seinem Umfeld stützen, darunter Arn von Salzburg , Angilbert , die mit dem Herrscher verwandten Brüder Adalhard und Wala sowie seine Schwester Gisela gestorben , seit Äbtissin von Chelles.

Der Hof und die Hofschule gaben Impulse für eine kulturelle Erneuerung, wobei auch die karolingische Kirche als zentraler Kulturträger reformiert wurde.

Die Verwaltung im Reich lag nun wie bereits teils in merowingischer Zeit vor allem in den Händen der Grafen.

Diese fungierten nicht nur als Heerführer, sondern im Rahmen der sogenannten Grafschaftsverfassung auch als königliche Amtsträger bei der Ausübung der Regalien.

Besondere Bedeutung erlangten die Markgrafen : In ihrem Amt bündelten sich verschiedene Kompetenzen in den neuen Grenzmarken , wo sie über weitreichende Sonderrechte verfügten.

Die Übertragung von Ämtern und Gütern an ausgesuchte Adelsfamilien sicherte deren Loyalität und begründete eine neue Reichsaristokratie, die an der Königsherrschaft partizipierte; es handelte sich damit in der Zeit Karls noch nicht um vererbbare, sondern verliehene Ämter.

Das Karolingerreich war ein Vielvölkerreich, über das die Franken nicht alleine herrschten, sondern in das auch andere ethnische Gruppen eingebunden waren.

Einer effektiveren Herrschaftsdurchdringung sollten die sogenannten Königsboten missi dominici dienen.

Diese wurden paarweise entsandt, je ein weltlicher und ein geistlicher Bote in der Regel ein Graf und ein Bischof , um Anweisungen und Erlasse durchzusetzen und Abgaben einzutreiben, aber auch zur Demonstration der königlichen Herrschaftspräsenz und zur Kontrolle vor Ort.

Sie konnten in einem zugeteilten Bezirk wenn nötig die unmittelbare Herrschaftsgewalt ausüben und Urteile fällen. Der Eid wurde erneut eingefordert.

Grundlage einer effektiven Verwaltung war neben der herrschaftlichen Infrastruktur die Schriftlichkeit.

Die frühen Merowingerkönige hatten in ihrer Kanzlei zunächst hauptsächlich schriftkundige Laien beschäftigt, [] in der Folgezeit wurden aber Schreib- und Lesekenntnisse nur noch Geistlichen vermittelt.

Die Schriftkenntnisse im Frankenreich waren seit dem 7. Jahrhundert rückläufig, das Latein verwilderte zunehmend. Die sogenannte Bildungsreform Karls diente denn auch nicht nur einer kulturellen Neubelebung, sondern war auch ein wichtiger Baustein zur Sicherstellung einer effizienten Herrschaftspraxis.

Karls Reformen zielten auf eine umfassende Neuordnung im kirchlichen, kulturellen und herrschaftlichen Bereich ab. Ein wichtiges Instrument der Königsherrschaft war die Gesetzgebung, von der Karl ausgiebig Gebrauch machte.

Damit wollte er offenbar eine reibungslose Versorgung des Königshofs sicherstellen. In 82 Kapiteln wurde auf die kirchliche Neuordnung, Belebung des Wissens und Bekämpfung von Häresie und Aberglauben eingegangen und allgemein auf eine bessere Lebensführung der Untertanen hingewirkt.

Das gesamte Leben im Reich sollte sich an dem Programm der Admonitio generalis orientieren, die Durchführung wurde den missi übertragen.

Karl erzielte damit allerdings keinen vollen Erfolg. Eine herausragende Rolle bei der Neuordnung und Festigung im Innern spielte die Kirche, die über eine zusätzliche, sich über das gesamte Reich erstreckende Infrastruktur verfügte.

Karl forcierte diesen Prozess aber zusätzlich durch den massiven Ausbau der klerikalen Infrastruktur. So wurden zahlreiche neue Klöster gegründet und Bistümer eingerichtet, wobei sich Karl das Recht vorbehielt, die Bischöfe selbst zu ernennen.

Karl verstand sich nicht nur als Förderer der Kirche, sondern durchaus auch als Herr des Reichsepiskopats. Glaube und Politik waren im Mittelalter oft eng verzahnt.

Hinzu kam, dass der kirchlichen Lehrmeinung zufolge eine Person erst im Glauben unterwiesen werden musste, bevor sie sich freiwillig dazu bekannte.

Zentrum der karolingischen Kirchenpolitik war seit Ende des 8. Jahrhunderts Aachen, wenngleich sich dort kein Bischofssitz befand.

Karls Sohn und Nachfolger Ludwig der Fromme knüpfte an diese Tradition an und hielt weitere Synoden in Aachen ab, [] bevor die karolingische Zentralgewalt in den Nachfolgekämpfen zerbrach.

Die seit der Königszeit Pippins praktizierte Kooperation mit dem Papsttum wurde fortgesetzt, von der beide Seiten stark profitierten.

Demnach ist hier Karl ebenfalls dem Papst entgegengekommen, doch auch Pippin hat den Papst eine Wegstunde von der Pfalz in Ponthion entfernt feierlich empfangen und sich vor ihm sogar zu Boden geworfen.

Die grundsätzliche Frage, wie das Verhältnis zwischen dem fränkischen König und dem Papst ausgestaltet war, gewann nach der Kaiserkrönung zu Weihnachten , auf die Karl selbst hingearbeitet hatte, neue Aktualität.

Allerdings gewann das Papsttum schon kurz nach Karls Tod neuen Handlungsspielraum. Jahrhundert verfiel und das Papsttum in der Folgezeit von stadtrömischen Kreisen und dann bis ins frühe Jahrhundert oft von starken Kaisern dominiert wurde.

Im Frankenreich war die lateinische Sprache im 7. Auch die kirchlichen Bildungseinrichtungen verfielen. Griechischkenntnisse waren im Westen kaum noch vorhanden, aber auch korrektes Latein musste von Romanen neu erlernt werden.

Diese neue Aufschwungphase wird oft als karolingische Renaissance bezeichnet. Für die Karolingerzeit spricht man aus diesem Grund heute eher von der karolingischen Bildungsreform.

Jahrhundert zeigt. Angelsachsen wie der gebildete Alkuin spielten denn auch im Gelehrtenzirkel der sogenannten Hofschule eine Rolle.

Karl selbst war keineswegs ungebildet und interessierte sich sehr für Kultur. Der Schlüsselbegriff dafür lautete correctio.

Das vorhandene Bildungsgut sollte systematisch gesammelt, gepflegt und verbreitet werden. Dazu diente auch die Einrichtung einer stetig erweiterten Hofbibliothek.

In der berühmten Admonitio generalis aus dem Jahr wird auch das Bildungsprogramm explizit angesprochen.

Die Klöster wurden unter anderem ermahnt, Schulen einzurichten, auf die Bildung der Priester und auf die korrekte Wiedergabe der Texte beim Kopieren zu achten; Korrekturbedürftiges sei zu korrigieren.

Dies ist ein zentraler Gedanke der Reform: Eindeutigkeit des geschriebenen und gesprochenen Wortes seien für eine wirksame Gottesverehrung unerlässlich.

Die lateinische Schriftsprache wurde bereinigt und verbessert. Als neue Schriftart setzte sich die karolingische Minuskel durch, die als Schreibschrift gut geeignet war.

Im kirchlichen Bereich wurde unter anderem die Liturgie überarbeitet , Homiliensammlungen wurden erstellt, und die Beachtung der kirchlichen Regeln wurde eingefordert.

Auch im administrativen Bereich kam es zu Änderungen. Ältere Schriften wurden durchgesehen und korrigiert, Kopien erstellt und verbreitet.

Die Hofschule wurde zum Lehrzentrum, was auf das gesamte Frankenreich ausstrahlte. Mehrere Klöster wurden neu gegründet oder erlebten einen erheblichen Aufschwung, so unter anderem St.

Gallen , Reichenau , St. Emmeram , Mondsee und Fulda. Sie waren Hauptträger der Bildungsreform und wurden deshalb vielfach erweitert.

So kam neben dem Königshof mehreren Klöstern und Bischofssitzen eine zentrale Rolle bei der Bildungsreform zu. Die Bildungsreform sorgte für eine deutliche Stärkung des geistigen Lebens im Frankenreich.

Die literarische Produktion stieg nach dem starken Rückgang seit dem 7. Jahrhundert spürbar an, auch Kunst und Architektur profitierten davon.

Noch erhaltene antike lateinische Texte sowohl von paganen als auch von christlichen Verfassern wurden nun wieder zunehmend herangezogen, gelesen, verstanden und vor allem kopiert, wobei der Aufwand für die Buchproduktion nicht unerheblich war.

Von der Hofbibliothek aus wurden seltene Texte den Kathedral- und Klosterbibliotheken zur Abschrift zur Verfügung gestellt.

Buchbestände wurden gesichtet und schriftlich in Katalogen erfasst, neue Bibliotheken eingerichtet. Die Kopiertätigkeit schärfte gleichzeitig die Lateinkenntnisse, so dass es auch zu einem qualitativen Anstieg der Latinität kam.

Die Bildungsreform stärkte auch die Entwicklung der volkssprachigen Literatur , so des Althochdeutschen. Gallen und Murbach.

Zu dieser Produktion zählt etwa das Godescalc-Evangelistar , das zu Beginn der er Jahre angefertigt wurde.

Einen starken Impuls gab die einige Zeit in Aachen arbeitende Gruppe von Künstlern, die das eine eigene Gruppe begründende Wiener Krönungsevangeliar schuf.

Daneben wurden kunstvolle, edelsteinbesetzte und häufig mit elfenbeinernen Reliefschnitzereien geschmückte Prachteinbände für die Handschriften angefertigt.

Am Einhard berichtet, dass sich der ansonsten gute Gesundheitszustand des Kaisers in seinen letzten Jahren verschlechtert habe. Ob er schon damals in dem sogenannten Proserpina-Sarkophag beigesetzt wurde, ist umstritten.

Seit hatte Karl unter Fieberanfällen gelitten, [] im folgenden Jahr hatte er sein persönliches Testament gemacht. Nachdem aber seine beiden älteren Söhne verstorben waren, hatte Karl im September auf einem Hoftag seinen Sohn Ludwig , seit Unterkönig in Aquitanien, zum Mitkaiser erhoben und dabei wohl nach dem byzantinischen Vorbild [] auf eine Beteiligung des Papstes verzichtet.

Vater und Sohn standen sich nicht besonders nahe, doch Ludwig war der letzte verbliebene Sohn aus Karls Ehe mit Hildegard und somit der nächste legitime Anwärter.

Karl war sicher viermal verheiratet, eventuell handelte es sich auch um fünf Ehen. Über die Herkunft von Karls erster Ehefrau Himiltrud ist allerdings nichts bekannt.

Sie schenkte Karl einen Sohn, der den Leitnamen Pippin erhielt. Pippin, der sich offenbar innerhalb der Rangfolge im Reich zurückgesetzt sah, erhob sich erfolglos gegen Karl.

Karls zweite Ehefrau war die Tochter des Langobardenkönigs Desiderius ; ihr richtiger Name ist unbekannt, in der Forschung wird oft Desiderata angegeben.

Stattdessen heiratete er kurz danach die sehr junge Hildegard , die aus dem alemannischen Hochadel stammte. Karls Ehe mit Hildegard und die Königin selbst werden in den Quellen besonders positiv hervorgehoben.

Nach nur kurzer Trauerzeit heiratete Karl im Herbst Fastrada. Aus dieser Ehe stammten Theodrada und die jung verstorbene Hiltrud.

Entgegen den eher negativen Aussagen Einhards [] wird Fastrada in der Forschung durchaus positiv betrachtet; Karl selbst war ihr offenbar auch eng verbunden.

Kurz darauf ging Karl womöglich eine fünfte und letzte Ehe mit Luitgard ein, die starb. Es geht allerdings aus den Quellenzeugnissen nicht eindeutig hervor, dass es sich um eine reguläre Ehe handelte.

Neben seinen kirchlich legitimen Verbindungen hatte Karl zahlreiche Nebenfrauen. Namentlich bekannt sind etwa Madelgard, Gerswind , Regina und Adelind.

Das Konkubinat spielte bereits in merowingischer Zeit eine nicht unwichtige Rolle. Das zeitgenössische weltliche Recht und teils sogar das Kirchenrecht um bot zudem Freiräume hinsichtlich des Ehelebens.

Seinen Töchtern brachte Karl besondere Zuneigung entgegen. Karl achtete darauf, dass sich niemand durch Einheirat in die Familie einen politischen Vorteil verschaffen konnte, weshalb er seine Töchter hauptsächlich am Hof behielt.

Bertha beispielsweise unterhielt eine Affäre mit Angilbert und bekam zwei Söhne, darunter den späteren Geschichtsschreiber Nithard. Die Wirkungsgeschichte Karls über den Verlauf der Jahrhunderte war enorm und ist wohl mit der Rezeption keines anderen mittelalterlichen Herrschers vergleichbar, was auch am entsprechenden Umfang der Forschungsliteratur zur Rezeptionsgeschichte deutlich wird.

Zahlreiche mittelalterliche Adelige erhoben daher den Anspruch, von ihm in irgendeiner Weise abzustammen.

Der Anspruch des römisch-deutschen Königtums auf die Kaiserkrone blieb während des gesamten Mittelalters bestehen, wobei es später wegen der päpstlichen Approbation zu Konflikten mit dem Papsttum kam.

Hierbei spielte die bewusst gepflegte herrscherliche Erinnerungskultur memoria eine wichtige Rolle.

Diesem Zweck diente nicht zuletzt die karolingische Geschichtsschreibung, was vor allem in der Schilderung der hofnahen Reichsannalen zum Ausdruck kommt.

Karl wird wie üblich als vorbildlicher Herrscher geschildert. Allerdings weist Notkers anekdotenreiches Werk oft eher Erinnerungssplitter auf; es ging ihm nicht um eine rein historische Darstellung, sondern er wollte den Vorbildcharakter des Herrschers für die eigene Zeit unterstreichen.

Jahrhunderts auf. Dieser Beiname wurde in der Folgezeit gebräuchlich und dann auf die Herrschaftsleistung Karls bezogen, der als Idealherrscher angesehen wurde.

Eine geringe Abweichung von der sonstigen Traditionspflege zeigte sich im Karlsbild der Zeit der Liudolfinger Ottonen.

Zwar war Karl auch dort ein bewundertes Vorbild, aber es ist doch eine gewisse Distanz feststellbar. Otto III.

Dabei ging die Initiative aber wohl nicht wie in der älteren Forschung oft angenommen vom Kaiserhof, sondern von den Aachener Stiftsklerikern aus.

Der Karlskult blieb zunächst nur von lokaler Bedeutung, erst im Jahrhundert änderte sich dies. Dies hing wohl nicht zuletzt damit zusammen, dass der Karlskult auch im Königreich Frankreich erblühte, wo die Könige den Karolinger auch nach dem Aussterben seiner dortigen männlichen Nachkommenschaft als ihren Vorfahren vereinnahmten.

Jahrhunderts betrachtete Karl als Deutschen, der auch über die Franzosen geherrscht habe, doch war dieser Deutung keine Nachhaltigkeit beschieden.

Karl IV. Diese waren zwar nur Phantasieprodukte, doch sind sie wichtige Zeugnisse der Rezeptionsgeschichte. Sie drückten die jeweils aktuellen politischen Sehnsüchte, Legitimationsbedürfnisse und Machtansprüche aus.

Als lateinisches Pendant zum altfranzösischen Rolandslied wurde zwischen und die Historia Karoli Magni et Rotholandi geschrieben, deren unbekannter Autor heute als Pseudo-Turpin bezeichnet wird, da der Text den Erzbischof Turpin von Reims aus dem 8.

Jahrhundert als seinen Verfasser nennt. Auch hier wirkte das legendarisch ausgeschmückte Karlsbild nach, in dem Karls Zeit zu einem goldenen Zeitalter idealisiert und er selbst zu einem nachahmenswerten Vorbild stilisiert wurde, so etwa hinsichtlich der Kreuzzüge im Hochmittelalter.

Vorbild für sein eigenes Handeln als Universalherrscher in einem gewaltigen europäischen und überseeischen Reich. Allerdings griff Karl V.

Kaiserliche Münzen nahmen über viele Jahrhunderte auf Karl Bezug, um die eigene Legitimität zu betonen. In der nichtpolitischen Rezeption wurden verschiedene Facetten Karls aufgriffen und gewürdigt.

Dies gilt etwa für den Bereich der Gesetzgebung. Im frühen Die idealisierende Vorbildfunktion Karls wurde im Jahrhundert wiederbelebt.

Jahrhundert wurde auch der Karlsmythos in der Literatur wieder verstärkt gepflegt. Das Karlsbild wurde in dieser Zeit im Rahmen der europäischen Konflikte auch politisch vereinnahmt und teils missbraucht.

Das Karolingerreich stellt keine frühe Europäische Union dar und ist mit dieser multikulturellen und stark erweiterten Union nicht vergleichbar.

Dazu gehört unter anderem der interkulturelle Dialog mit der politischen Umwelt bis hin nach Byzanz und in das Kalifat, Bildung und der geschaffene Rechts- und Ordnungsrahmen.

Durch eine Verbindung dieser beiden Staaten sah der Papst die Möglichkeit, das Abendland nachhaltig zu verändern, da es zu einer Verbindung zwischen dem Weltlich-Politischem und dem Päpstlich-Geistigen käme.

Darüber hinaus war von Hadrian eine neue Zeitrechnung eingeführt worden, und die Urkunden des Papstes orientierten sich nicht mehr an den Regierungsjahren des oströmischen Kaisers im byzantinischen Konstantinopel.

Ebenso wurden die neuen Münzen nicht mehr mit dem Konterfei des byzantinischen Basileus, sondern mit dem Antlitz des Papstes geprägt.

So leistete Leo III. Bis zum Noch am Dezember hatten Gesandte im Namen des Patriarchen von Jerusalem Karl symbolisch einen Schlüssel sowie eine Fahne überreicht, um ihn zum Schutzherren der Christenheit zu küren.

Weihnachtstag des Jahres geschah dann in der Petersbasilika etwas, was ganz Europa vollkommen überraschte. Die Historiker gehen jedoch davon aus, dass dies nicht stimmte und die aufwendigen Vorbereitungen keineswegs unbemerkt abgelaufen sein können.

Darüber hinaus befand sich Leo III. Bedenken mögen Karl im Hinblick auf das Verhältnis zu Byzanz gekommen sein, doch zuwider war ihm der Gedanke, römischer Kaiser zu werden, gewiss nicht.

Darüber hinaus sprach auch seine Kleidung an jenem Tag gegen eine überraschende Krönung. So trug Karl anstelle seiner üblichen fränkischen Kleidung das purpurne Gewand eines antiken Kaisers von Rom.

So befand sich der Heilige Vater nun dauerhaft unter dem Schutz des fränkischen Heeres, sodass er sich von der Oberherrschaft des byzantinischen Kaisers endgültig emanzipieren konnte.

So wurde Byzanz in diesem Jahr mit Kaiserin Irene von einer Frau beherrscht, was in Westeuropa seinerzeit als Schwäche angesehen wurde, zumal das byzantinische Reich mit innenpolitischen Problemen zu kämpfen hatte.

In fränkischen oder römischen Quellen gibt es allerdings keine bestätigenden Angaben für dieses Vorhaben.

Es dauerte bis ins Jahr , bis Karl das Zweikaiserproblem mit den Byzantinern beilegen konnte. So einigte er sich mit dem neuen Kaiser Michael I.

Karls Krönung zum Kaiser wirkte sich auf das Reich der Franken überaus positiv aus und verhalf ihm zu einer kulturellen Blüte.

Diese wurde zum Bindeglied zwischen der Antike und dem Mittelalter. Gingen diese Reiche unter, war dies gleichbedeutend mit dem Untergang der Welt.

Durch die Annahme des Kaisertitels konnte der Franke das Römische Reich und dessen Kaisertum jedoch am Leben erhalten und damit den Weltuntergang verhindern, wie er glaubte.

Vibei

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